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Er hat nie Jauchzen gesehen (II)


Das besondere Jauchzen am Sukkot entspringt dem spirituellen G-ttesdienst an Rosch Haschana, an den zehn Tagen der Reue und vor allem am Jom Kippur. Wie bereits erwähnt, erinnert das Dach der Sukka an die Wolken der Herrlichkeit, welche die Kinder Israel in der Wüste schützten, aber auch an die Reue am Jom Kippur und an die Weihrauchwolke des Hohenpriesters beim G-ttesdienst am Jom Kippur im Allerheiligsten.

Der spirituelle G-ttesdienst am Jom Kippur, der einmal im Jahr stattfindet, geht auf Jechida zurück, das Band zwischen der Seele und G-tt, die „Einheit, um Dich zu vereinigen“. Am Sukkot wird dieses Band offenkundig und umhüllt den ganzen Menschen und alle seine Anliegen. Das drückt auch die Mizwa der Sukka aus, die ebenfalls alles umfasst, was wir tun, einschließlich essen und trinken. Darum ist Sukkot die Zeit des Wasseropfers und die Zeit von Simchat Beit Hascho’eiwa - einem übernatürlichen Jauchzen, der alle Grenzen überschreitet -, denn die Freude geht auf die Offenbarung der Jechida zurück, der übernatürlichen, unbegrenzten Essenz der Seele.

(Likute Sichot, Bd. 24, S. 249)

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