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Von Ramses nach Sukkot


„Sie wanderten von Ramses nach Sukkot.“ Das Wort „Ramses“ bedeutet, dass das Böse bereits geschwunden war (das m’ses in „Ramses“ ist von kehamas donag, „so wie Wachs schmilzt“, abgeleitet), denn die Juden hatten die Grenzen (mizraim) und Einschränkungen (meizarim) Ägyptens bereits hinter sich gelassen.

Als das Böse vernichtet war, befahl ihnen G-tt sofort, in einer Sukka zu wohnen („In Sukkot ließ ich die Kinder Israels wohnen, als ich sie aus Ägypten führte“). Das ist vergleichbar mit den zwei Maßnahmen nach der Geburt eines Kindes: Zuerst wird es gebadet (der Auszug aus Ägypten), dann wickelt man es in ein sauberes Tuch, um es vor dem Schmutz der Umwelt zu schützen und seine Gliedmaßen zu strecken und zu kräftigen (das Wohnen in Sukkot).

(Likute Dibburim, Bd. 4, S. 767)

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