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Auf der Strasse riecht man nicht Maschiach


Rabbi Menachem Mendel von Witebsk, der im Jahre 1777 nach Twerja (Tiberias) in Israel ausgewandert war, befand sich einst in Jeruschalajim.

Nun gab es in Jerusalem einen Verrückten, der an jenem Tag ein Schofar nahm, sich damit auf den Berg der Oliven (Har Hasetim) begab und dort das Schofar blies.

Nach der Tradition wird das Kommen des Maschiach durch einen Schofarton angekündigt und so dachten einige Hausbewohner, der Maschiach sei gekommen.

Da trat Rabbi Menachem Mendel ans Fenster, öffnete es und schaute hinaus. Dann sagte er: "Es ist nicht das Schofar des Maschiach. Auf der Strasse riecht es nicht nach Maschiach."

Darauf pflegten Chassidim zu sagen, dass Rabbi Menachem Mendel das Fenster öffnen und hinaus schauen musste, weil in seinem eigenen Haus ständig die Atmosphäre von Maschiach herrschte.

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