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"Und du sollst eine Weile bei ihm bleiben"


„Und du sollst eine Weile bei ihm bleiben ... bis der Zorn deines Bruders schwindet ... bis die Wut deines Bruders schwindet“ (Gen. 27:44,45).

Rebekka riet ihrem Sohn Jaakow: „Lauf weg zu meinem Bruder Laban und warte, bis dein Bruder seinen Zorn überwindet. Woher weißt du, wann die Zeit gekommen und er nicht mehr wütend ist? Wenn du selbst keinen Zorn mehr gegen ihn hegst.“ Rebekka verstand, dass unsere Gefühle voneinander abhängen. Liebe ruft Liebe hervor, und Hass erzeugt Hass. (Baal Hahaflaah)


Frage: Warum wiederholte Riwka die Worte “bis seine Wut sich von dir abgewandt hat”?

Antwort: Jakob hasste Eisaw ebenfalls. Er war sehr wütend auf ihn, weil er mit seinem Verhalten den Eltern Kummer bereitete.

Riwka riet Jakob, zu Lawan zu fliehen und dort zu bleiben, bis Eisaws Zorn verraucht war. Jakob fragte seine Mutter: “Wie erkenne ich, dass Eisaws Wut sich gelegt hat?” Sie sagte: “Wenn die Wut, die du in dir trägst, fort ist, dann kannst du sicher sein, dass dein Bruder dir verziehen hat, was du ihm angetan hast, und nicht mehr dein Feind ist.”

Der weise König Schlomo sagte: “So wie das Wasser ein Gesicht widerspiegelt, spiegelt das Herz eines Menschen das Herz seines Nächsten wider” (Sprüche 27:19).

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Leitgedanken zu Toldot
"Und du sollst eine Weile bei ihm bleiben"
"Dass meine Seele dich segnen möge"
"Und Jaakow kochte ein Linsengericht"
"Für den vollen Preis unter euch möge er sie mir als Grabstätte geben"
"Und die zwei Engel kamen nach Sodom"
"Bereite mir köstliche Speisen, wie ich sie gern habe"
"Jakob gab Esau Brot und Linsensuppe"
"Er wird mir Brot zu essen und Kleider zum Anziehen geben"
"Und Jizchak flehte zu G–tt wegen seines Weibes"